Bürgerinitiative
Mehr Sicherheit in Großhansdorf

Allgemeines

Auf dieser Seite haben wir für die Besucher unseres Internetauftritts einige Tipps bereitgestellt. Die dort genannten Empfehlungen haben wir herausgearbeitet aus:

Nützliche Links

Die Polizeidirektion Ratzeburg unterhält einen eigenen, für jedermann zugänglichen Pressedienst, der auch viele sicherheitsrelevante Ereignisse nennt. Da die Berichte nach Orten des Geschehens gekennzeichnet sind, kann man sich schnell einen Überblick über die Lage in der eigenen näheren Umgebung machen. Natürlich trifft die Polizei eine Vorauswahl, ob und wie sie über Ereignisse berichten will.

Klicken Sie auf die untenstehenden Links für mehr Info.

Beratung durch die Polizei

und

Presse-Portal der Polizei S-H

Auch das Landeskriminalamt der Landespolizei Schleswig Holstein stellt Informationen zum Thema Sicherheit öffentlich zur Verfügung. Hier ist besonders die jährliche Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) eine sehr detaillierte Lagebeschreibung zu Straftaten in unserem Bundesland.

Statistik LKA S-H - Klicken Sie hier für mehr Info

Im Dienststellenverzeichnis der Polizeidirektion Ratzeburg sind alle Zentralstationen und Stationen der Schutzpolizei und alle Stellen der Kriminalpolizei mit Adressen, Telefon- und Faxnummern aufgeführt. Die PD Ratzeburg ist zuständig für die Kreise Herzogtum Lauenburg und Stormarn.

Für einige Sicherheitsbereiche sind die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden zuständig. Es gibt nach unserer Kenntnis kein Zentralverzeichnis. Hier ist aber unsere Heimatgemeinde Großhansdorf angegeben.

Einbruchschutz

Der beste Einbruchsschutz ist eine aufmerksame Nachbarschaft und die darin enthaltene Hilfe auf Gegenseitigkeit (z. B. bei Abwesenheit, für Senioren nebenan etc.). Das hilft sogar gegen professionelle Einbrecher.

Alleinige technische Schutzmaßnahmen für privat genutzte Wohnungen und Häuser sind bei professionell geplanten und durchgeführten Einbrüchen keine große Hürde, es sei denn, der Umfang der Schutzmaßnahmen wird auf ein Maß angehoben, der für Museen oder andere gefährdete öffentliche Einrichtungen gilt.

Von außen erkennbare Alarmanlagen wirken nur bedingt abschreckend. Bei zusätzlichen mechanischen Sicherungen an Türen und Fenstern geben Laien-Einbrecher schnell auf, da ihre Methode diese Sicherungen nicht schnell genug überwinden kann und versuchen ihr „Glück“ ein Haus weiter.

Typischerweise werden solche Einbrüche nicht geplant, sondern werden bei sich ergebener Gelegenheit begangen (Bewohner werden beim Verlassen beobachtet oder sind erkennbar nicht im Hause, Fenster und Türen von einfacher Bauart).

Gute zusätzliche Gelegenheiten ergeben sich für Einbrecher, wenn Fenster auf Kipp stehen, Türen nur zugezogen werden, im Garten eine Leiter ungesichert gelagert wird, Schaufel und Spaten als besser geeignetes Einbruchswerkzeug herumliegen und Mülltonnen gleich als Aufstiegshilfe unter Fenstern aufgestellt werden.

Die Polizei und Versicherungswirtschaft veröffentlichen Statistiken, aus denen hervorgeht, dass bei Wohnungen der Ansatz für den Einbruch an der Eingangstür und seltener im Erdgeschoss an Fenstern erfolgt. Bei Häusern ist es überwiegend die Terrassentür und auch mal das Erdgeschossfenster.

Wer also über technische Schutzmaßnahmen in seinem Heim nachdenkt, sollte auch über sein Verhalten, Ordnung im Garten, Zeichen von Anwesenheit und bevorzugte Ansatzstellen von Einbrechern nachdenken.

Mehr zum Thema Einbruchschutz auf der Webseite der Polizei-Schleswig-Holstein.


Nachbarschaftshilfe

Für die eigene Sicherheit und den Schutz seines Eigentums ist jeder zunächst selbst verantwortlich. Niemand will schließlich ständig bewacht werden. Eigenverantwortung muss aber gelebt werden mit Aufmerksamkeit und zielgerichteter Vorsicht und die Nachbarschaftshilfe auf Gegenseitigkeit ist Teil dieser Eigenverantwortung. Weil es viele Nachbarn gibt, ist diese gegenseitige Hilfe auch dauerhaft möglich, während unsere Bürgerinitiative im Ort nur mehrmals tägliche für kurze Zeit in den einzelnen Straßen anwesend ist. Polizeistreifen sind noch seltener.

An anderer Stelle haben wir Ratschläge aufgeführt, wie man sich und sein Eigentum durch technische Maßnahmen und das eigene Verhalten besser schützen kann. Hier möchten wir als dritte Möglichkeit dazu anregen, sich auch um andere Mitbürger zu kümmern. Überlassen Sie das nicht allein Organisationen, wie unserer Bürgerinitiative, sondern werden Sie hier selbst aktiv.


Checkliste

Verhaltenstipps gegen Einbruch.

  • Keine Fremden ins Haus lassen. Immer zunächst telefonisch eine weitere Person (Nachbarn) dazu bitten.
  • Fremde im Haus nicht unbeobachtet lassen.
  • Beim Weggehen auf fremde Fahrzeuge mit wartenden Insassen auf der Straße achten. Bei Zweifeln nach wenigen Minuten noch einmal am Ort vorbeifahren oder gehen.
  • Auch bei zu zweit oder dritt herumstehenden Fremden ist Vorsicht angebracht.
  • Beim (auch kurzfristigen) Verlassen des Hauses oder der Wohnung Fenster schließen und Türen abschließen (nicht nur zuklappen).
  • Ersatzschlüssel beim Nachbarn hinterlassen und nicht draußen verstecken.
  • Bewegungsmelder und Außenbeleuchtung so hoch anbringen, dass sie nicht normal erreichbar sind.
  • Keine Aufstiegshilfen ungesichert draußen lagern.
  • Sperrketten an der Haustür verwenden, wenn Fremde klingeln und man allein im Haus ist.
  • Rollläden tagsüber bei Abwesenheit nicht runterlassen.
  • Bei Verwahrung von Wertgegenständen im Haus die Leistungsgrenzen der Haftpflichtversicherung beachten.
  • Leistungsgrenze der Hausratversicherung regelmäßig an aktuellen Wert des Hausrats anpassen, bzw. Versicherung mit dynamischer Anpassung oder ohne Leistungsbegrenzung abschließen.
  • Wertgegenstände fotografieren, Rechnungen aufbewahren, Listen anlegen. Diese Unterlagen in einem Bankdepot aufbewahren.
  • Ausweise, Pässe, Familiendokumente und Versicherungspolicen kopieren und ebenfalls im Bankdepot aufbewahren.Nur geprüfte und zertifizierte Wertbehältnisse (Tresore) verwenden und fachgerecht einbauen lassen, wenn größere Werte oder wichtige Dokumente im Hause aufbewahrt werden.
  • In der dunklen Jahreszeit bei leerem Carport Straßentor nicht offen und Haus unbeleuchtet lassen.
  • Bei Abwesenheit am Abend und nachts einige Innenbeleuchtungen anlassen. Zeitschaltuhren bei längerer Abwesenheit verwenden.
  • Telefonische Anrufweiterschaltung bei längerer Abwesenheit einrichten (lassen).
  • Schlösser ersetzen, wenn Türschlüssel abhandenkommen.
  • Und natürlich ist die Nachbarschaftshilfe auf Gegenseitigkeit bei längerer Abwesenheit der beste Schutz, wenn damit Blumen, Zeitungen, Post, Mülleimer, Rollläden und Nachtbeleuchtungen versorgt werden und der Nachbar weiß, wie und wo man erreichbar ist.
  • Ist keine gegenseitige Hilfe möglich, sollten zumindest die Dauer der Abwesenheit und die Erreichbarkeit bei einem Nachbarn bekannt sein.
  • Soweit möglich beim Verlassen des Hauses die Türklingel abstellen. Einbrecher nutzen gern die Klingel, um die Abwesenheit der Bewohner zu prüfen. Eine abgeschaltete Klingel gibt keinen Hinweis, ob jemand im Haus ist, oder nicht".

 

 

Checkliste für den Urlaub